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Flexibilität im Arbeitsleben kann krank machen

  • Posted on:  Sonntag, 25 November 2012 12:09
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Flexibilität im Arbeitsleben kann krank machenRödi/pixelio.de

In Deutschland werden immer mehr arbeitende Menschen krank durch Pendeln, Überstunden, ständige Erreichbarkeit. Jeder dritte der 37 Millionen Arbeitnehmer wird in seiner Freizeit häufig dienstlich angerufen, erhält E-Mails oder leistet Überstunden. Jeder Zweite ist außerhalb der Arbeitszeit erreichbar.

Neue Unternehmenskultur gefordert

Kein Wunder, dass die Zahl derer, die auf Grund psychischer Erkrankungen in Behandlung sind, seit 2004 um 40 Prozent gestiegen ist, so die AOK. Der Prozentsatz ist besonders bei den Arbeitnehmern hoch, die Arbeitswege von mehr als 50 km pro einfacher Fahrt täglich zu bewältigen haben. Tendenz steigend.

„Flexibilität bietet viele Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber sie braucht auch klare Schranken“, sagt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes. “beschäftigte brauchen Schutz- und Ruhezonen. die Voraussetzung dafür sind klare und verlässliche Vereinbarungen. Wichtig ist es, dass sich eine Unternehmenskultur durchsetzt und ein Führungsverhalten gefördert wird, mit dem man auf die neuen Herausforderungen eingehen kann. So lange Burnout als Modekrankheit gilt und es Ausdruck beruflichen Erfolgs ist, rund um die Uhr präsent und aktiv zu sein, wird es schwierig, Grenzen für flexibles Arbeiten festzulegen.”

Informationen: AOK-Medienservice - Informationen des AOK-Bundesverbandes www.aok-presse.de

Gelesen 1694 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 28 November 2013 11:04
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